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July 19, 2024

Klimawandel stoppen: Mit smarten Investments zu nachhaltigen Lösungen!

Du möchtest in Startups investieren und dabei etwas Gutes tun? Vielleicht sind Green Tech Startups etwas für dich?

Klimawandel ist längst Realität und seine Auswirkungen sind hauptsächlich auf menschliches Handeln zurückzuführen. Über 90 % aller CO₂-Emissionen stammen von nur vier Industrien. Das mag besorgniserregend klingen, bedeutet aber auch, dass sich durch gezielte Maßnahmen die CO₂-Emissionen drastisch reduzieren lassen. Doch wie kann das erreicht werden? Unter anderem durch innovative Start-ups!


Die Dringlichkeit der Situation macht klar, dass Lösungen zur Bewältigung der Klimaherausforderungen nicht auf sich warten lassen dürfen. Selbst wenn wir die Erderwärmung gemäß dem Pariser Klimaabkommen auf höchstens 1,5 Grad bis 2100 begrenzen könnten, wäre die Artenvielfalt weiterhin bedroht. Es gilt daher, nicht nur aktuelle Herausforderungen zu mindern, sondern die Folgen nachhaltig zu beseitigen.


Hier setzen auch in Deutschland diverse Startups an und treiben mit ihrer Innovationskraft und ihrer Pace ganze Branchen zu Aufbruchstimmung an!

Innovative Startups warten nicht auf staatliche Verordnungen, die Unternehmen zur Verbesserung ihrer Nachhaltigkeit zwingen, sie setzen auf disruptive Technologien, um problematische und klimaschädliche Branchen grundlegend zu verändern.


Hier beispielhaft einige B2C Startups die sich dem Thema angenommen haben und in unterschiedlichsten Bereichen dafür einsetzen den Klimawandel zu stoppen:


Enpan
Branche: Erneuerbare Energien
Hauptsitz: Berlin
Lösung: Das Solar-Unicorn vermietet Solaranlagen ohne hohe Anschaffungskosten, um den Zugang zu sauberer Energie zu erleichtern.


1Komma5Grad

Branche: Erneuerbare Energien
Hauptsitz: Hamburg

Das 2021 gegründet hat sich das Startup zur Aufgabe gemacht, klimaneutrale Energielösungen anzubieten. Das Startup bietet Photovoltaik, Stromspeicher, Wärmepumpe und Wallboxen an und vernetzt diese intelligent mit der Strombörse zu einem gemeinsamen, sauberen Kundenkraftwerk. 


Tado

Branche: Energieeffizienzlösungen
Hauptsitz: München

Das Münchner Startup Tado sorgt mit einem "intelligenten Klimamanagement" dafür, dass Haushalte komfortabler, kostengünstiger und nachhaltiger werden. Dazu gehören intelligente Thermostate, mit denen Heiz- und Kühlsysteme sämtlicher Hersteller automatisch gesteuert werden können. 


nucao

Branche: Lebensmittel
Hauptsitz: Leipzig

nucao ist die erste 360 Grad nachhaltige Schokolade, die Genuss und ein gutes Gewissen verbindet.


42Watt

Branche: Erneuerbare Energien
Hauptsitz: München

42Watt aus München, das von Marcus Dietmann, Jörg Überla, Ferdinand Zemella und Mario Speck gegründet wurde, positioniert sich als digitaler Energieberater. 


Planted

Branche: Lebensmittel
Hauptsitz: Berlin

Kreiert köstliches Fleisch aus alternativen Proteinen und konzentriert sich dabei auf den perfekten Biss und Geschmack.

Biss für Biss wollen sie die negativen Auswirkungen der traditionellen Fleischindustrie auf unseren Planeten reduzieren und gleichzeitig gesunde und schmackhafte Proteine liefern. Das pflanzenbasierte Fleisch wird nur aus natürlichen Zutaten hergestellt, enthält keine Zusatzstoffe und rettet Tierleben.


WeDoSolar

Branche: Erneuerbare Energien
Hauptsitz: Berlin

Das Startup WeDoSolar, das von Karolina Attspodina und Qian Qin gegründet wurde, setzt auf vertikale Solarlösungen. “Wir stellen einen smarten Solar-Sichtschutz für den Balkon her, um die Krise der Lebenshaltungskosten in Europa abzuwenden und erneuerbare Energie für alle zugänglich zu machen. Jetzt können sich nicht nur Wohnungseigentümer, sondern auch Mieter Zugang zu Strom aus erneuerbaren Energien leisten”, heißt es zum Konzept.



Können wir den Klimawandel wirklich stoppen?


Ja, wir können! Die Schlüssel dazu sind Innovation und die Zusammenarbeit von Start-ups weltweit. Solange wir global konsistente und konsequente Maßnahmen ergreifen, sind positive Veränderungen möglich. Ein eindrucksvolles Beispiel ist der Erfolg des Montrealer Protokolls.


In den 1970er Jahren entdeckte der Forscher Jonathan Shanklin Veränderungen in der Ozonschicht. Intensive Forschungen bestätigten schließlich die Existenz des Ozonlochs, verursacht durch Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). Das 1987 verabschiedete Montrealer Protokoll führte zur schrittweisen Abschaffung dieser schädlichen Chemikalien. Heute schließt sich das Ozonloch langsam, was zeigt, dass gezielte, globale Anstrengungen erfolgreich sein können.


Wenn wir also durch vereinte Kräfte und innovative Lösungen schon einmal große Fortschritte erzielt haben, warum sollten wir es nicht erneut schaffen? Die Zusammenarbeit von Start-ups, Regierungen und Unternehmen weltweit könnte den entscheidenden Unterschied machen.


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